Korrektur
(2012), for amplified voice, amplified double bass and live-electronics.
Premiere: 05/02/2013 by Elisenda Pujals (voice), Ilya Ziblat (double bass). Unerhörte Musik, BKA Theaters, Berlin, Germany.
Duration: 18 minutes.



(EN) Two main ideas inspire the material and structure of the piece: the idea of repetition, not only as a mere obsessive behavior but as a continuous correction, a way to achieve “perfection” (also an obsessive idea in itself). Korrektur (correction) and the idea of the opposition of encounter / dis-encounter, translated as synthesis / separation of the voice and bass, that can be read also as a encounter/dis-encounter with the “goal” - “perfection”.


(DE) Zwei Ideen inspirieren das Material und die Struktur des Stücks: Die erste Idee ist die von Wiederholung als beständige Korrektur und noch nicht als obsessives Verhalten. Wiederholung wird als Weg die Perfektion zu erlangen verstanden (selbst eine Obsessive Idee). Korrektur wird durch die Destillation von einer Saturation bis zum Schweigen erreicht. Die Idee der Begegnung/Entfremdung ist der zweite Hauptgedanke des Stückes. Der Gegensatz zwischen der Begegnung/Entfremdung wird als Synthese/Trennung zwischen der Stimme und dem Kontrabass übersetzt. Begegnung/Entfremdung wird auch verstanden als die Unmöglichkeit, Perfektion zu erreichen.